Archiv für Dezember 2007

Zum Arbeitskampf der EisenbahnerInnen in Deutschland

Die Bahnangestellten in Deutschland und Frankreich streiken. Während die deutschen Lokführer und Lokführerinnen einen eigenständigen Tarifvertrag mit Lohnerhöhungen und Arbeitszeitverbesserungen für das Fahrpersonal der Deutschen Bahn fordert, kämpfen die französischen Kolleginnen und Kollegen mit Streiks gegen die Abschaffung der Sonderrentenkasse.
Ein Lokführer in Deutschland bekommt 1500 Euro (!) netto. Ein französischer Lokführer in Rente erhält zur Zeit 74 Prozent des durchschnittlichen Gehalts der letzten drei Jahre. Fällt die Sonderrentenkasse weg, ist mit Abschlägen darauf von bis zu 25 Prozent zu rechnen.
Die Belastungen der Bahnangestellten werden weder finanziell noch mit den Arbeitszeiten adäquat ausgeglichen. Wir müssen im permanenten Schicht- und Wechseldienst unsere Arbeit leisten. Das führt zu einem unregelmässigen und lebensfeindlichen Rhythmus. Wenn in dieser Situation noch versucht wird, Lohnkürzungen und Flexibilisierungs-Massnahmen durchzusetzen, muss die Antwort eine unmissverständliche sein.

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