In einer Mitteilung im SBB-Intranet (25.03.08) bestätigt die SBB-Führung, was viele ahnten: Keinen Schritt zurück.

Der Verwaltungsrat (VR) der SBB hat bereits am 16. März beschlossen, die
Umsetzung der Massnahmen in Bellinzona bis zum 9. Mai zu sistieren. Die SBB
ist bereit, am runden Tisch zu Bellinzona alle bisher gemachten
Überlegungen und Bewertungen offen zu legen, neue Lösungsvorschläge zu
diskutieren und Alternativen zu prüfen. Die Gespräche werden explizit
«ergebnisoffen» geführt. Dabei bleibt die vom VR beschlossene Lösung Basis
und Benchmark.

KSC Freiburg
In Kürze sollen auch Gespräche mit dem Kanton Freiburg und den
Sozialpartnern aufgenommen werden. Die SBB beantwortet in diesem Sinne eine
Resolution des Staatsrates des Kantons Freiburg.

IW Yverdon
Der CEO Andreas Meyer erklärte nach der Nationalratsdebatte, es gäbe bei
den Gesprächen am runden Tisch zu Bellinzona keine Tabus. Um dies zu
illustrieren, sagte er, könne selbst die «Extrem-Variante» einer
Konzentration des Lok-Unterhalts in Bellinzona diskutiert werden. Im Rahmen
der Taskforce Turnaround hat die SBB alle möglichen Varianten zur
Optimierung des schweren Unterhalts geprüft.

Die vom VR SBB am 6. März beschlossene Variante der Zusammenlegung des
schweren E-Lok-Unterhalts in Yverdon ist die für die SBB unter
Berücksichtigung aller wesentlichen Faktoren beste Lösung
. Auch die
Variante der Konzentration des schweren Unterhalts in Bellinzona wurde im
Rahmen der Taskforce geprüft. Alle bislang bekannten Zahlen und Fakten
sprechen aber eindeutig für die Konzentration des Unterhalts in Yverdon.
Daran hat sich nichts geändert.

Weitere Sanierungsmassnahmen
Die Umsetzung der weiteren Massnahmen des vom Verwaltungsrat am 7. März
beschlossenen Sanierungspaket SBB Cargo wird wie geplant etappiert
umgesetzt
.

Klassenkampf Unterseiten

Zurück zu Klassenkampf